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Buchpräsentationen

Stefan Kutzenberger ("Kilometer null") und Andreas Jungwirth ("Im Atlas")

STEFAN KUTZENBERGER: Kilometer null. Roman (Berlin Verlag)

ANDREAS JUNGWIRTH: Im Atlas. Roman (edition atelier)

Moderation: PETER GRUBMÜLLER

Lesungen und Gespräche mit den Autoren

STEFAN KUTZENBERGER, geb. 1971 in Linz, studierte in Wien, Buenos Aires, Lissabon und London und lebt als Schriftsteller, Kurator und Literaturwissenschaftler in Wien. Publikationen und Präsentationen zu Autofiktion, Kunst und Kultur in Wien um 1900 und zur Wechselbeziehung zwischen der europäischen und der lateinamerikanischen Literatur. Seit 1996 internationale Kunstprojekte. 2018 erschien der Debütroman „Friedinger“, 2020 der Roman „Jokerman“.


Zum Buch: In einer Pension des uruguayischen Grenzortes Santa María blickt der österreichische Exilschriftsteller Kutzenberger plötzlich in den Mündungslauf einer Pistole. So beginnt »Kilometer null« und nimmt die Leser*innen mit auf eine Achterbahnfahrt, die ihren unfreiwilligen Helden quer durch den südamerikanischen Kontinent, tief in dessen Weltliteratur hinein und schließlich bis vor die Himmelspforte führen wird. Ein neues, ausgelassenes wie bewegendes Abenteuer des gleichnamigen Autors Stefan Kutzenberger, das mitten ins Herz unserer immer unwirklicher erscheinenden Gegenwart trifft und eindeutig beweist: Literatur kann alles. (Verlagstext)


ANDREAS JUNGWIRTH, 1967 in Linz geboren, lebt nach langer Zeit in Berlin wieder in Wien. Studierte in Wien Germanistik, Theaterwissenschaft und Schauspiel. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit (Theater, Hörspiel) arbeitet er als Hörspielregisseur und Moderator für Ö1 („Hörspielgala“, „radiophone Werkstatt“). Zuletzt erschienen: „Kein einziges Wort“, 2014, Ravensburger Buchverlag, „Schwebezustand“, 2017, CBT, sowie in der Edition Atelier seine Erzählung „Wir haben keinen Kontakt mehr“, 2019.


Zum Buch: Diesen Urlaub haben David und Stefan dringend nötig. Acht Tage Marokko, von Marrakesch in die Wüste – um dort den einzigartigen Nachthimmel zu sehen. Doch die Reise steht schon vor Beginn unter keinem guten Stern. Einen Tag vor dem Abflug geht ein Video von der Ermordung zweier Däninnen im Touristenort Imhil viral. Stefan will den Flug stornieren. Aber David, der sich von den Bildern auf seltsame Weise angezogen fühlt, überredet ihn, die Reise anzutreten. In Marokko bleibt die Stimmung angespannt. Sie sind sich uneinig, ob sie ihre Beziehung hier offen zeigen sollen, und ihr Fahrer Kalifa erscheint ihnen von Tag zu Tag rätselhafter. Als er David und Stefan im Hohen Atlas auf der Straße sitzen lässt, wandern sie wohl oder übel zum nächstgelegenen Ort: ausgerechnet nach Imhil. (Verlagstext)


PETER GRUBMÜLLER: 1971 in Wels geboren. Seit 1991 Journalist bei den Oberösterreichischen Nachrichten, wo er das Kulturressort leitet. Publikationen in Kulturmagazinen, Mitglied zahlreicher Literatur-Jurys.