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Buchpremiere

Reinhard Kaiser-Mühlecker: Wilderer (S. Fischer)

Lesung mit dem Autor

Moderation: Stefan Gmünder

Reihe „Lynkeus beobachtet“

REINHARD KAISER-MÜHLECKER, geboren 1982 in Kirchdorf an der Krems. Er studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. Sein Debütroman „Der lange Gang über die Stationen“ erschien 2008, es folgten die Romane „Magdalenaberg“, 2009; „Wiedersehen in Fiumicino“, 2011; „Roter Flieder“, 2012; „Schwarzer Flieder“, 2014; „Zeichnungen. Drei Erzählungen“, 2015; „Fremde Seele, dunkler Wald“, 2016; „Enteignung“, Roman 2019. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung, dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Kunstpreis Berlin, dem Buch.Preis 2009, dem Österreichischen Staatsstipendium für Literatur, dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, dem New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds e.V. 2017 und dem Anton-Wildgans-Preis 2020.


Zum Buch:
Jakob führt den Hof der Eltern und kämpft gegen den Niedergang. Als die Künstlerin Katja sich als Praktikantin anbietet, scheinen sich die Dinge zum Guten zu wenden. Gemeinsam bauen sie eine biologische Tierhaltung auf, sie heiraten und bekommen einen Sohn. Doch Jakob findet keine Ruhe, sein grausamer Zorn bricht immer wieder hervor. Hat Katja ihn getäuscht, hat sie nur mal einen wie ihn haben wollen, einen Bauern? Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt von Herkunft und existentieller Verlorenheit in einer Welt, die sich radikal wandelt. (Verlagstext)


STEFAN GMÜNDER, geboren 1965 in Bern, Literaturkritiker und Autor. Seit 1996 Literaturredakteur der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“, seit 2021 Redakteur der Literaturzeitschrift “Volltext“. 2021 Staatspreis für Literaturkritik.