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Buchpremiere

Margit Schreiner: Mütter. Väter. Männer. Klassenkämpfe. Über das Private (Schöffling & Co.)

Lesung mit der Autorin

Moderation: Daniela Strigl

Reihe „Lynkeus beobachtet“

MARGIT SCHREINER, geboren 1953 in Linz, Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. Lebt nach lang
jährigen Aufenthalten in Tokio, Paris, Rom und Berlin derzeit im Waldviertel. Buchveröffentlichungen u. a.: „Haus, Frauen, Sex“, 2001; „Heißt lieben“, 2003; „Die Eskimorolle“, 2004; „Buch der Enttäuschungen“, 2005; „Geschichten vom Bruno“, 2005; „Haus, Friedens, Bruch.“, 2007; „Schreibt Thomas Bernhard Frauenliteratur?“, Essays, 2008; „Die Tiere von Paris“, 2011; „Das menschliche Gleichgewicht“, Roman, 2015; „Kein Platz mehr“, Roman, 2018; „Sind Sie eigentlich fit genug? Mehr über Literatur, das Leben und andere Täuschungen“, 2019; „Vater. Mutter. Kind. Kriegserklärungen: Über das Private“, 2021. Preise und Auszeichnungen u. a. Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur 2004, Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz 2006, Österreichischer Würdigungspreis für Literatur 2009, Johann-Beer-Literaturpreis 2015, Heinrich-Gleißner-Preis 2015, Anton-Wildgans-Preis 2016; Mit „Kein Platz mehr“ war sie 2018 für den Österreichischen Buchpreis nominiert.


Zum Buch
In ihrem ersten Erinnerungsbuch „Vater. Mutter. Kind. Kriegserklärungen“ erzählt Margit Schreiner von der siebenjährigen Margit, die sich ein Dackelmädchen namens Bella erfindet, das nie von ihrer Seite weicht. In „Mütter. Väter. Männer. Klassenkämpfe“ besetzt ein paar Jahre später ein Maharadscha ihre Fantasien, während das Mädchen ihm als Panther zu Füßen liegt. Doch auch diese wunderbare Zeit endete irgendwann, „und ich saß an meinem Schreibtisch und löste Rechenaufgaben“.
Aus der Entfernung des siebten Lebensjahrzehnts beobachtet und beschreibt Margit Schreiner lakonisch und mit viel Empathie das Mädchen, das sie einmal war: das aufs Gymnasium geht, neue Freunde findet, sich politisiert, erste Erfahrungen mit der Sexualität macht und schließlich die Schule beendet. „Ich hatte es ja schon in meiner Kindheit geahnt, dass die Tatsache, eine Frau zu sein, mit ununterbrochenen Demütigungen einhergehen würde. Aber dass es so weit gehen würde ...“
(Verlagstext)