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Buchpräsentation

BRITA STEINWENDTNER: An den Gestaden des Wortes. Dichterlandschaften (Otto Müller Verlag)

Lesung mit der Autorin

Moderation: CHRISTIAN SCHACHERREITER

Reihe „Lynkeus beobachtet“

BRITA STEINWENDTNER, geboren 1942 in Wels, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Wien und Paris. Langjährige Mitarbeiterin des ORF und ausländischer Rundfunkanstalten. Literarische Portraits für Hörfunk und TV. Lehrtätigkeit an den Universitäten von Salzburg, Klagenfurt und St. Louis/Missouri. 1990 bis 2012 Intendantin der Rauriser Literaturtage. Lebt als Autorin und Regisseurin in Salzburg.
Zuletzt veröffentlicht: u. a. „Gesicht im blinden Spiegel“, Roman, 2020; „Der Welt entlang. Vom Zauber der Dichterlandschaften“, 2016; „An diesem einen Punkt der Welt“, Roman, 2014; „Mittagsvorsatz/Noon Resolution“, Gedichte, 2011; „Du Engel Du Teufel. Emmy Haesele und Alfred Kubin – Eine Liebesgeschichte“, 2009; „Jeder Ort hat seinen Traum. Dichterlandschaften“, 2007.

Zum Buch: Worin liegt das Geheimnis, das Landschaften innewohnt? Es gibt Orte, an denen man lebt, andere, wonach man sich sehnt, und wieder andere, wohin der Lauf der großen Geschichte einen Menschen treibt. All dies gestalten Dichterinnen und Dichter in ihren Werken, verbinden Wirklichkeit, Imagination und Inspiration. Elf Porträts – wunderbar bildreich und poetisch erzählt – führen in diesem Buch durch Europa, in ein Dorf an der Côte d’Azur, an die Ostsee, nach Dänemark, ins Gebirge, in ein Salzburger Moor oder zu einem einsamen Grab auf Sizilien – es sind die eher unberühmten Orte und Landschaften, an denen Brita Steinwendtner ihre Erzählungen über Dichterinnen und Dichter entwirft und darin ein ganzes Leben, ein faszinierendes Werk und die Macht der Zeitgeschichte aufleuchten lässt. Zwei Jahre lang ist sie gereist, hat recherchiert und ist viele Wege gegangen. Entstanden ist ein wundersames Geflecht aus Landschaften und Lebensgeschichten, eine Topografie von Geschick und Geschichte, ein Zusammenspiel aus inneren und äußeren Paysagen. Nun lädt sie die Lesenden ein, die Reisen selbst zu tun, im Kopf oder tatsächlich, und reich beschenkt wieder heimzukehren. (Verlagstext)
Annäherungen an: Adalbert Stifter, Mechtilde Lichnowsky, Walter Benjamin, Friedrich Hölderlin, Georg Trakl, Ilse Aichinger, Tania Blixen, Friderike und Stefan Zweig, Carl Zuckmayer, August von Platen und H.C. Artmann.

CHRISTIAN SCHACHERREITER, geboren 1954 in Linz, Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Autor, Literaturwissenschaftler, Literaturkritiker und Moderator, Kolumnist der „Oberösterreichischen Nachrichten“. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt „Das Liebesleben der Stachelschweine“, Roman, 2022.